Umlaufsicherung

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Dieser Artikel beschreibt die Umlaufsicherung in der Freiwirtschaftslehre von Silvio Gesell. Für Negativzinsen auf Guthaben in Tauschringen siehe: Aufbewahrungsgebühr

Umlaufsicherung ist ein zentraler Gedanke des freiwirtschaftlichen Schwundgeldkonzepts. Geld soll über geeignete Umlaufimpulse in Umlauf gehalten werden. Es ist ein Gegenentwurf zum kapitalistischen System, wo das Sparen von Geld mit Sparzinsen belohnt wird. Stattdessen werden Guthaben auf Konten (oder auch der Wert von umlaufenden Banknoten) jeden Monat durch Negativzinsen verringert.

Da sich die deutschen Tauschringe schon seit beim Bundestreffen der Tauschsysteme 1997 in Kassel immer wieder ausdrücklich von freiwirtschaftlichen Modellen distanzieren[1], ist es sinnvoller, im Zusammenhang mit Tauschringen freiwirtschaftliche Begriffe wie "Umlaufsicherung" oder "Umlaufsicherungsgebühr" zu meiden. Vor allem bei Tauschringen, die nach eigenem Bekunden "ohne Geld" tauschen, wird der Widerspruch offenbar. Es gibt kein Geld, das "umlaufen" könnte!

In der Tauschringpraxis haben sich Negativzinsen auf Guthaben durchaus bewährt. Sie werden hier im Tauschwiki in den Artikeln Limit, Mitgliedsbeitrag und Aufbewahrungsgebühr näher beschrieben.

Inhaltsverzeichnis

Einzelnachweise

  1. vgl. Artikel von Dagmar Capell im Tauschmagazin Nr. 6 Juli 2003, Seite 5f.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

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