Regiogeld

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Ein Regionalgeld ist ein zwischen Verbrauchern, Unternehmern, Vereinen und Kommunen vereinbartes Medium, das innerhalb einer Region als Zahlungs-, Investitions- und Schenkungsmittel verwendet wird.

Regiogeld ist eine Währung, die die Eigenschaften der staatlichen Währung durch andere Eigenschaften sinnvoll ergänzt, ohne die staatliche Währung zu verdrängen. Sie ist die Vereinbarung innerhalb einer Gemeinschaft, etwas zusätzlich neben dem offiziellen Geld als Tauschmittel zu akzeptieren.

Regiogeld ist also kein Tauschring, sondern ein anderes Geld.

Literatur

  • Andreas Artmann: Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Regiogeldinitiativen und Tauschringen (Online)
  • Dr. Eva-Maria Hubert: Anders Wirtschaften mit Tauschringen und Regiogeld: Verbindendes - Trennendes. November 2010 (Online)
  • Margrit Kennedy: Geld ohne Zinsen und Inflation. Ein Tauschmittel, das jedem dient, Goldmann, München 2005, ISBN 978-3-442-12341-4 (Volltext)
  • Margrit Kennedy, Bernard Litaer, John Rogers: People Money - The Promise of Regional Currencies. Triarchy Press, 2012 (Verlag)
  • Nils Klawitter: Bunte Blüten. in: Der Spiegel 10/2007, S. 84 (Online)
  • Gerhard Rösl: Regionalwährungen in Deutschland – Lokale Konkurrenz für den Euro? Deutsche Bundesbank. Diskussionspapier Reihe 1: Volkswirtschaftliche Studien Nr. 43/2006 (Online)
  • Rolf Schröder: Tauschringe und Regiogelder. in: Tauschmagazin Nr. 17 Nov. 2006 (Download)

Weblinks

Übersicht:

Regionalgeldinitiativen in Deutschland:

Regionalgeldinitiativen in der Schweiz: