Regiogeld
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Ein Regionalgeld ist ein zwischen Verbrauchern, Unternehmern, Vereinen und Kommunen vereinbartes Medium, das innerhalb einer Region als Zahlungs-, Investitions- und Schenkungsmittel verwendet wird.
Regiogeld ist eine Währung, die die Eigenschaften der staatlichen Währung durch andere Eigenschaften sinnvoll ergänzt, ohne die staatliche Währung zu verdrängen. Sie ist die Vereinbarung innerhalb einer Gemeinschaft, etwas zusätzlich neben dem offiziellen Geld als Tauschmittel zu akzeptieren.
Regiogeld ist also kein Tauschring, sondern ein anderes Geld.
Literatur
- Andreas Artmann: Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Regiogeldinitiativen und Tauschringen (Online)
- Margrit Kennedy: Geld ohne Zinsen und Inflation. Ein Tauschmittel, das jedem dient, Goldmann, München 2005, ISBN 978-3-442-12341-4 (Volltext)
- Nils Klawitter: Bunte Blüten. in: Der Spiegel 10/2007, S. 84 (Online)
- Gerhard Rösl: Regionalwährungen in Deutschland – Lokale Konkurrenz für den Euro? Deutsche Bundesbank. Diskussionspapier Reihe 1: Volkswirtschaftliche Studien Nr. 43/2006 (Online)
- Rolf Schröder: Tauschringe und Regiogelder. in: Tauschmagazin 11/2006 (Online)
Weblinks
Übersicht:
Regionalgeldinitiativen:
- MittelFranken in Mittelfranken
- Urstromtaler in Brandenburg und Sachsen-Anhalt
- Havelblüten in Potsdam und Umland
- Spreeblüten in Berlin
- Elbtaler in der Region Dresden
- Chiemgauer in Rosenheim und Traunstein